| Umfrage zum Thema "DIN gratis?" - Ergebnis |
Dauer der Umfrage: 22.11.01 - 01.02.02
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| Anlässlich des Forenbeitrags "DIN kostenfrei ins Internet" in der Pinnwand von BauNetz hatte ich diese Online-Umfrage ins Leben gerufen. Wie bei allen Online-Umfragen sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu geniessen, insbesondere da der Teilnehmerkreis nicht repräsentativ war. Auch Doppelabstimmungen konnten technisch nur eingeschränkt verhindert werden. Ich gehe aber davon aus, dass verantwortungsvoll und ohne Manipulation abgestimmt wurde. Eine Beobachtung des Trends ergab keine Auffälligkeiten. Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. Architekt |
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Ergebnis kurz zusammengefasst:
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| Frage 1: In dieser Frage ging es darum,
Eine klare Mehrheit plädiert für den kostenlosen Zugang zu DIN-Normen. |
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| Frage 2: Die Frage zielte darauf ab, ob Normen Urheberrechtsschutz geniessen sollen oder ob sie, wie Gesetze und andere amtliche Werke keinen Schutz geniessen sollen. Eine Information, die den Befragten nicht zur Verfügung stand: Das Bundesverfassungsgericht hat 1998 einen bemerkenswerten Beschluss gefasst: So geniessen demnach Normen, die als Technische Baubestimmungen eingeführt sind, keinen Urheberrechtsschutz mehr. Beschluss der Bundesverfassungsgerichts siehe auch Urheberrechtsgesetz, dort § 5 Eine klare Mehrheit empfindet wie das BVerfG und ist der Meinung, dass DIN-Normen kein Urheberrechtsschutz zusteht (in der Frage waren allerdings alle DIN-Normen gemeint). |
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| Frage 3: In der Frage ging es darum, ob der Staat verpflichtet ist, die von ihm als allgemein verbindlich erklärten Normen auch selbst allgemein zugänglich zu machen, z.B. in dem er sich das Recht sichert, das Original oder Vervielfältigungsstücke des Werkes der Öffentlichkeit anzubieten oder in Verkehr zu bringen. Immerhin 2/3 der Teilnehmer erwarten vom Staat, dass er die allgemein verbindlichen DIN-Normen selbst anbietet. |
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| Frage 4: Diese Frage sollte einen kleinen Überblick über den Kreis der Abstimmenden liefern. 92% der Teilnehmer waren Fachpublikum aus dem Baubereich. Der weit überwiegende Teil kommt aus planenden Berufen. |
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